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Wirbelsäulenerkrankungen

Bandscheibenvorfall, Spinalkanalstenose und andere Verschleißerkrankungen

Wie der Name schon sagt – sie entstehen häufig durch altersbedingten Verschleiß. Diese Veränderungen können Nerven einengen und Schmerzen, Taubheitsgefühle oder Lähmungen verursachen.

Ziel einer Behandlung ist: Die Beschwerden zu lindern und die Beweglichkeit zu erhalten. Die Therapie erfolgt zunächst konservativ, bei Bedarf auch operativ.

Entzündungen

Durch Bakterien in anderen Körperregionen können auch an der Wirbelsäule Entzündungen entstehen. Sie können starke Schmerzen verursachen und sollten schnell behandelt werden.

Therapie: Zum Einsatz kommen Medikamente oder eine Operation, bei der der Infektionsherd ausgeräumt wird.

Tumoren an der Wirbelsäule

Gut- oder bösartige Tumoren können Wirbelkörper, Rückenmark oder Nerven betreffen. Zu den häufigsten Beschwerden zählen Rückenschmerzen, die auch in Ruhe auftreten.

Therapie erfolgt nach Bilddiagnostik individuell und kann je nach Befund Operation (Entlastung, Stabilisierung), Bestrahlung oder medikamentöse Therapien beinhalten.

Traumatische Verletzungen

Dabei handelt es sich um eine Schädigung der knöchernen Wirbelsäule, aber auch der angrenzenden Bänder, Muskeln, Sehnen oder des Rückenmarks infolge eines Unfalls. Die Folgen können schwerwiegend sein – bis hin zu Lähmungen.

Therapie Ziel ist es, die Stabilität mittels z.B. Schraub-Stab-Systemen wiederherzustellen und neurologische Schäden zu vermeiden.

Fehlbildungen

Fehlentwicklungen der Wirbelsäule, wie z.B. die Skoliose, können bereits im Kindesalter Beschwerden verursachen.

Therapie: Je nach Art, Ausmaß und Verlauf der Fehlbildung werden konservative oder operative Therapien eingesetzt. Dazu zählen spezielle krankengymnastische Verfahren sowie individuell angepasste Orthesen (Derotationsorthese).