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Demenzen

Demenzen sind Erkrankungen, die mit einer Störung der Gedächtnisfunktion einhergehen. Die häufigste Erkrankung ist die Alzheimer-Krankheit – eine hirnorganische Krankheit, die zu einem langsamen Abbau der Nervenzellen im Gehirn führt. Dort stellt man auch die dafür typischen Eiweißablagerungen (Amyloid-Plaques und Tau-Fibrillen) fest.

Symptome sind Gedächtnis- und Orientierungsstörungen, Sprachstörungen, Störungen des Denk- und Urteilsvermögens sowie Veränderungen der Persönlichkeit. Sie sind unterschiedlich ausgeprägt und nehmen im Verlauf zu. Warnsignale sind: Vergesslichkeit, Wortfindungsstörungen, Orientierungseinbußen.

Die Diagnose erfolgt über Blutwertuntersuchungen, MRT, CT sowie Nervenwasseruntersuchungen. Zu einer ersten Abklärung haben manche Kliniken eine Demenzsprechstunde. Die Therapie erfolgt mit einem individuellen Behandlungsplan, medikamentös oder neuerdings auch mit einer Antikörpertherapie (siehe auch Therapien).