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Muskelerkrankungen

Dazu gehören z. B. Muskeldystrophien – denen in der Regel eine genetische Veranlagung zugrunde liegt. Zusatzerkrankungen wie Diabetes, Schilddrüsenunterfunktion, chronischer Alkoholkonsum oder bestimmte Medikamente können die Symptome verstärken. Die Muskeldystrophie zeigt sich durch das Auftreten einer muskulären Schwäche und durch Muskelschwund – beides langsam fortschreitend. Erste Kennzeichen sind z. B. ein hinkendes Gangbild, die Arme können nicht mehr über den Kopf gehoben werden oder das Aufstehen vom Stuhl ist erschwert.

Diagnostiziert wird die Muskeldystrophie mit einer körperlichen Untersuchung durch den Neurologen. Unterstützend sind eine Elektromyographie (EMG), eine Ultraschalluntersuchung der Muskulatur, eine Bildgebung mittels MRT, eine Gewebsprobeentnahme sowie Blutuntersuchungen inklusive genetischer Diagnostik erforderlich.

Eine Therapie ist oft nur symptomatisch mit medikamentösen oder nicht-medikamentösen (physiotherapeutischen, logopädischen oder ergotherapeutischen) Behandlungsstrategien möglich.