Fett-Weg-Spritze (Injektionslipolyse)

Die Fett-weg-Spritze löst kleine störende Fettpolster an Stellen auf, die durch ausgewogene Ernährung und Bewegung nicht erreicht werden. Dazu gehören Problemzonen wie Doppelkinn, hängende Oberarme, Bauch und Po. Das Verfahren eignet sich nicht zum Abnehmen.

Wie funktioniert die Fett-weg-Spritze?

Der Arzt spritzt einen Wirkstoff auf Sojabohnenbasis in das Fettpolster. Damit sich das Fett gleichmäßig abbaut und keine Dellen entstehen, muss er den Wirkstoff sorgfältig verteilen. Die injizierte Flüssigkeit löst eine Entzündung aus, die Fettzellen sterben ab. Das aktiviert die Immunabwehr des Körpers, das die abgestorbenen Fettzellen abtransportiert. Die Entzündung selbst hat möglicherweise einen mild straffenden Effekt, indem sie die Kollagenneubildung anregt.

Risiken der Fett-weg-Spritze

Nicht immer wirkt die Methode, denn bei einigen Patienten löst sich das Fett nicht auf. Arbeitet der Behandler nicht sorgfältig, erscheint der Gewebeschwund wellig oder es löst sich zu viel Fett auf. In Deutschland ist das genutzte Medikament bisher nur zum Auflösen krankhafter Fettpfröpfe in Venen zugelassen.

Nach der Behandlung

Das behandelte Areal ist nach der Therapie gerötet, schmerzt und brennt gelegentlich. Nach Herstellerangaben lässt sich der Umfang in der behandelten Körperregion um zwei bis vier Zentimeter reduzieren. Meist sind zwei bis drei Sitzungen für eine sichtbare Wirkung notwendig.