Der Mikrofokussierte Ultraschall soll die Haut straffen und erschlaffte Hautpartien wieder auffrischen. Bei älteren, sehr schlanken Menschen ist die Methode ungeeignet, da die Elastizität der Haut meist schon zu sehr nachgelassen hat.
Für die Ultraschall setzt die Ärztin oder der Arzt den Schallkopf auf die Haut auf. Die Schallwellen dringen vier bis fünf Millimeter tief in die Haut ein und erwärmen das Gewebe kurzfristig auf 60 bis 70 Grad. Die Hitze zerstört die Kollagenfasern. Die Wärme soll die Fibroblasten dazu anregen, neues Kollagengewebe aufzubauen. Die oberflächlichen Hautschichten bleiben bei der Methode zwar unversehrt. Doch je nach Eindringtiefe empfinden die Patienten die Methode als sehr schmerzhaft; Schmerzmittel lindern die Beschwerden.
Um die Haut vor Pigmentierungen zu schützen, muss die nächsten zwei Monate direkte Sonne gemieden und ein hoher Lichtschutz aufgetragen werden.
Die Haut ist danach gerötet und geschwollen, ähnlich einem Sonnenbrand. Es können sich Blutergüsse bilden. Das finale Ergebnis zeigt sich oft erst nach Monaten, da sich die Haut erst wieder straffen muss. Die Wirkung hält ein bis anderthalb Jahre.