© Freepik

Diagnostik-Tools

4-D-Statikanalyse und Pedobarographie
Bei der 4-D-Statikanalyse werden Becken und Wirbelsäule über eine spezielle Kamera sekundenschnell vermessen und dreidimensional dargestellt. So erhält man Informationen zur Körperstatik. Ergänzend misst die Pedobarographie die Druckverteilung unter den Füßen im Stand und beim Gehen. Mit diesen Daten können Fehlhaltungen oder -stellungen und Gangauffälligkeiten erkannt und analysiert werden – etwa bei Rückenschmerzen, Überlastungsbeschwerden.

Hochauflösender Ultraschall und Elastographie
Der hochauflösende Ultraschall macht Muskeln, Sehnen und Bindegewebe sichtbar. Die Elastographie misst die Gewebesteifigkeit und kann Struktur und Spannung darstellen. Sie werden z. B. zur Diagnostik von Muskel- und Sehnenverletzungen sowie zur Verlaufskontrolle in der Therapie genutzt.

DVT (digitale Volumentomographie) und digitales (Funktions-)Röntgen unter Belastung
Die DVT ist ein 3D-Röntgenverfahren mit hoher Detailauflösung und geringer Strahlenbelastung. Funktionsröntgen unter Belastung zeigt die Gelenke in realen Positionen, z. B. den Fuß im Stand. Zum Einsatz kommen die Methoden bei Gelenkbeschwerden oder Fehlstellungen im Fuß-, Knie- oder Wirbelsäulenbereich.

MRT-Bildgebung (offenes MRT)
Die Magnetresonanztomographie liefert hochauflösende Bilder von Muskeln, Bändern, Bandscheiben oder Knorpel – ohne Strahlenbelastung. Die offene Version bietet mehr Platz und ist für PatientInnen komfortabler – etwa bei Platzangst oder Übergewicht.

Neuromuskuläre Analyse (z. B. Huber Motion Lab)
Mit dieser Analyse können Gleichgewicht, Kraft, Koordination und Reaktionsfähigkeit in funktionellen Bewegungen gemessen werden. Ideal, um Defizite in der Bewegungskontrolle zu erkennen sowie zur Trainingssteuerung.

Isometrische Kraftmessung (z. B. Myoline)
Dabei wird gegen feste Sensoren wie Kraftmessplatten z. B. gedrückt, um die Maximalkraft zu messen. So kann man die Kraft einzelner Muskelgruppen beurteilen.

Messung der Body Composition
Sie gibt Aufschluss über die Zusammensetzung des Körpers, z. B. Muskelmasse, Fettanteil und Wasserverteilung. Häufig erfolgt sie über eine Bioimpedanzmessung. So erhält man eine gute Basis zur Beurteilung des Trainingszustands sowie zur Therapieplanung und -kontrolle.

Funktionelle Testungen (RTA, FMS)
Mit Testverfahren wie Functional Movement Screen (FMS) oder Return-to-Activity-Tests (RTA) können grundlegende Bewegungsmuster, Stabilität, Mobilität und neuromuskuläre Kontrolle analysiert werden. Damit wird z. B. die Trainingssteuerung in der Reha erleichtert.