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Handchirurgie am Wittelsbacherplatz
Helle Räume, modernes Interior, Kunst an den Wänden statt klinischer Nüchternheit. Wer die Privatpraxis von Prof. Dr. Helen Abel in der Münchner Finkenstraße, nur einige Schritte vom Wittelsbacherplatz entfernt, betritt, vermutet hier zunächst vieles – eine klassische chirurgische Praxis wohl eher nicht. Genau das war beabsichtigt. Nach mehr als 16 Jahren als Handchirurgin am Klinikum Rechts der Isar der Technischen Universität München entschied sich Prof. Dr. Abel bewusst für einen neuen Weg. Mit der Eröffnung ihrer eigenen Praxis für Handchirurgie im Mai 2025 schuf sie einen Ort, an dem sich ihre Vorstellung moderner Medizin widerspiegelt: hoch spezialisiert, persönlich und bewusst anders.
Gemeinsam mit einer Innenarchitektin entwickelte Prof. Dr. Helen Abel ein Praxiskonzept, das Funktionalität und Ästhetik miteinander verbindet. Lichtdurchflutete, großzügige Räume, drei modern ausgestattete Behandlungszimmer und ein eigener OP für ambulante Eingriffe schaffen optimale Voraussetzungen für kurze Wege und eine individuelle Betreuung. Unterstützt wird die Ärztin dabei von einem fünfköpfigen Team, für das Freundlichkeit, Kompetenz und ein wertschätzender Umgang mit den Patientinnen und Patienten selbstverständlich sind.
„Ich wollte schon immer verstehen, wie der Mensch funktioniert.“
Prof. Dr. Helen Abel
Fragt man Prof. Dr. Abel nach den Anfängen ihrer Laufbahn, beginnt ihre Geschichte lange vor Studium und Facharztausbildung. „Ich wollte schon immer verstehen, wie der Mensch funktioniert.“ Aus dieser frühen Neugier entwickelte sich Schritt für Schritt der Wunsch, Ärztin zu werden. Während eines Schulpraktikums in der 10. Klasse in einer gastroenterologischen Abteilung stand für Helen Abel schließlich fest, dass sie später operieren möchte.
Für das Medizinstudium verließ sie ihre Heimat am Bodensee und kam nach München – eine Entscheidung, die ihren weiteren beruflichen Weg prägen sollte. Ein Studienaufenthalt an der Harvard Medical School in Boston legte früh den Grundstein für ihr wissenschaftliches Arbeiten. Nach Approbation und Promotion absolvierte sie ihre Facharztausbildung am Klinikum Rechts der Isar, ergänzt durch Stationen in der Orthopädie und Sportorthopädie. Es folgten die Facharztanerkennung für Orthopädie und Unfallchirurgie, die Habilitation, die Zusatzbezeichnung Handchirurgie sowie ihre langjährige Tätigkeit als Oberärztin der Handchirurgie. Parallel dazu entwickelte sich ihre wissenschaftliche Laufbahn bis zur Professur.
Im Jahr 2025 war die eigene Praxis für die Mutter von zwei kleinen Kindern zugleich eine bewusste Entscheidung für ein Arbeitsumfeld, das ihren hohen medizinischen Anspruch mit einer langfristigen Vereinbarkeit von Beruf und Familie verbindet.
„Handchirurgie ist das Uhrhandwerk der Chirurgie – präzises Arbeiten auf kleinstem Raum.“
Prof. Dr. Helen Abel
Faszination Hand
Für Prof. Dr. Helen Abel stand schon früh fest, dass sie operieren möchte. Die Entscheidung für die Handchirurgie fiel jedoch ganz bewusst: „Es ist das diffizile Arbeiten, das feine Reparieren. Handchirurgie ist ja das Uhrhandwerk der Chirurgie. Präzises Arbeiten auf kleinstem Raum“, erklärt sie ihre Leidenschaft.
Genau diese Verbindung aus höchster Präzision, mikrochirurgischer Feinarbeit und medizinischer Vielfalt begeistert sie bis heute. Kaum ein anderes Fachgebiet vereint ein so breites Spektrum an Krankheitsbildern und Behandlungsmöglichkeiten – und ermöglicht gleichzeitig, Patientinnen und Patienten ihre Beweglichkeit und Lebensqualität zurückzugeben.
„Die Hand ist unglaublich komplex. Auf kleinstem Raum treffen Knochen, Sehnen, Muskeln, Bänder, Nerven und Gefäße aufeinander. Genau dieses perfekte Zusammenspiel fasziniert mich bis heute.“
In ihrer Privatpraxis behandelt Prof. Dr. Helen Abel das gesamte Spektrum der Hand- und Handgelenkchirurgie. Dazu gehören akute Verletzungen ebenso wie Verschleißerkrankungen, Nervenkompressionssyndrome sowie Erkrankungen von Sehnen, Bändern und Gelenken. Zu den häufigsten Diagnosen zählen das Karpaltunnelsyndrom, der schnellende Finger, Gelenkerkrankungen und die Rhizarthrose, eine Arthrose des Daumensattelgelenks, die alltägliche Bewegungen erheblich einschränken kann. Gerade ihre Behandlung gehört zu ihren besonderen Schwerpunkten. Sie sagt: „Die Entwicklung der Daumensattelgelenksprothese finde ich unglaublich spannend. Die Ergebnisse sind heute so gut, dass wir vielen Patientinnen und Patienten wieder eine sehr natürliche Funktion ermöglichen können.“
Zum Behandlungsspektrum gehören außerdem Morbus Dupuytren, Ganglien, Frakturen sowie Sehnen-, Band- und Nervenverletzungen. Kleinere Eingriffe führt die Medizinerin ambulant im eigenen OP ihrer Praxis durch, komplexere Operationen erfolgen in der IATROS Klinik, in der sie als Belegärztin tätig ist
„Die Hand ist unglaublich komplex. Genau dieses perfekte Zusammenspiel fasziniert mich bis heute.“
Prof. Dr. Helen Abel
Der Mensch im Mittelpunkt
„Ich operiere nichts, was man nicht operieren muss.“
Dieser Leitsatz beschreibt die ärztliche Haltung von Prof. Dr. Abel wohl besser als jede Berufsbezeichnung. Jede Behandlung beginnt mit einer sorgfältigen Diagnostik, einer ausführlichen Beratung und der gemeinsamen Entscheidung, welcher Behandlungsweg im individuellen Fall den größten Erfolg verspricht. Konservative und operative Verfahren versteht sie dabei nicht als Gegensätze, sondern als sich sinnvoll ergänzende Möglichkeiten.
Neben modernen Diagnoseverfahren wie der digitalen Volumentomographie (DVT) setzt sie unter anderem Stoßwellen- und Magnetfeldtherapie sowie Eigenblutverfahren ein. Gleichzeitig arbeitet sie eng mit spezialisierten Handtherapeutinnen und Handtherapeuten zusammen. Viele Beschwerden lassen sich dadurch konservativ behandeln oder nach einer Operation optimal begleiten.
Von ihrer langjährigen Tätigkeit an der Universitätsklinik profitieren ihre Patientinnen und Patienten bis heute. Über viele Jahre hat Prof. Dr. Abel ein enges interdisziplinäres Netzwerk aufgebaut. Ob Radiologie, Neurologie, Rheumatologie oder spezialisierte Handtherapie – Diagnostik, Therapie und Nachbehandlung greifen eng ineinander und ermöglichen eine lückenlose Versorgung über den gesamten Behandlungsverlauf.
Mindestens genauso wichtig ist der Medizinerin die persönliche Begleitung ihrer Patientinnen und Patienten. Von der ersten Beratung über eine mögliche Operation bis zur Nachsorge bleibt Prof. Dr. Abel eine feste Ansprechpartnerin. Auch nach einem Eingriff sind ihre Patientinnen und Patienten nicht auf sich allein gestellt: Mit direkten Kontaktmöglichkeiten und einer Notfallnummer erhalten sie die Sicherheit, sich bei Fragen oder unerwarteten Beschwerden jederzeit an die Praxis wenden zu können. Dieses enge Miteinander versteht Prof. Dr. Helen Abel als selbstverständlichen Bestandteil einer modernen und verantwortungsvollen
„Ich operiere nichts, was man nicht operieren muss.“
Prof. Dr. Helen Abel