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Augenarzt Privatpraxis Dr. Dr. med. univ. F. Auerbach
Mannheims Oststadt gilt als Inbegriff des Besonderen. Prächtige Villen, die Nähe zum Neckar und der weltberühmte Luisenpark verleihen dem Stadtteil seinen exklusiven Ruf. Ein weiterer Grund: die neue Praxis von Dr. Florian Auerbach und seiner Frau Jessica Auerbach Carmona. Anfang 2026 haben die beiden Augenärzte ihrem Arbeitsplatz ein umfassendes Update gegönnt und sind in neue, hochmoderne Räumlichkeiten gezogen. In einem der denkmalgeschützten, aufwendig sanierten Gebäude des Quadriga-Carrée empfängt das Ehepaar seine Patientinnen und Patienten nun in einer lichtdurchfluteten, rund 220 Quadratmeter großen Praxis: ebenerdig, großzügige Behandlungsräume, modern eingerichtet und vollständig barrierefrei. „Leider hatte unsere alte Praxis – so schön sie auch war – ein paar Stolperfallen. Es fehlte ein Aufzug, und ohne Klimaanlage war es gerade in den heißen Sommermonaten besonders für unsere älteren Patient:innen nicht immer einfach“, erzählt Dr. Auerbach. „Hinzu kommen jetzt Parkplätze direkt vor der Haustür, was die An- und Abfahrt enorm erleichtert.“
Einmal angekommen, verkürzt ein Kaffee aus der Siebträgermaschine die Wartezeit, wobei die präzise Organisation meist dafür sorgt, dass es nur für einen Espresso reicht. Die Aufmerksamkeit gehört ohnehin schnell dem Arzt.
„Ich begrüße meine Patient:innen nach Möglichkeit bereits vor dem Termin persönlich im Sprechzimmer“,
Dr. Florian Auerbach
Die individuelle Begegnung auf Augenhöhe ist ihm ebenso wichtig wie eine entspannte, kommunikative Atmosphäre. Dem Mediziner geht es um mehr als die schnelle, klassische Behandlung, und so werden die Patient:innen auch nicht im Zehnminutentakt abgefertigt, sondern rund 30 Minuten einer ausführlichen Anamnese unterzogen. Warum? Dr. Auerbach versteht die Augenheilkunde als präventive Disziplin:
„Sehen ist elementar für uns Menschen – es ist unsere wichtigste Informationsquelle, noch vor allen anderen Sinnen.“
Dr. Florian Auerbach
Dennoch wird der Augenarzt meist erst dann aufgesucht, wenn das Sehvermögen nachlässt. Oft wird dann nicht mehr über die Option Brille gesprochen, sondern direkt über operative Eingriffe. „Wir versuchen jedoch immer, die gesamte Lebenssituation unseres Gegenübers einzubeziehen: Kommt das Augenbrennen durch die tägliche Bildschirmzeit? Sind rote Augen allergiebedingt, oder kann ein erhöhter Augeninnendruck Ausdruck von zu viel Stress sein?“, erklärt der international erfahrene Experte, der viele Jahre als Oberarzt an der Universitätsklinik Heidelberg gearbeitet hat. Und so ist es für ihn logisch, interdisziplinär zu arbeiten: „Eine Veränderung im Augenhintergrund könnte beispielsweise auch ein Anzeichen für Diabetes sein, weswegen ich dem Patienten oder der Patientin den Gang zu einem Internisten nahelege.“
Generell sind für Dr. Auerbach und Jessica Auerbach Carmona die Augen mehr als ein Spiegel der Seele – sie sind ein diagnostisches Fenster in den eigenen Körper: „Man kann in den Augen viele Krankheiten erkennen, weil die Netzhaut das einzige Organ ist, bei dem man Arterien und Venen direkt im Aufblick und ohne Ultraschall sehen kann.“ Deshalb rät er auch ohne Beschwerden zu regelmäßigen Kontrollen im Abstand von etwa zwei Jahren.
Aus diesem Grund stehen präventive Untersuchungen im Mittelpunkt ihrer Arbeit. Gemeinsam mit seiner Frau, einer Hornhaut- und Kataraktspezialistin, verfolgt Dr. Auerbach einen klar konservativen Ansatz: Prävention vor Operation. „Für uns spielt hier auch der Longevity-Gedanke eine große Rolle – also die Frage, wie wir durch einen gesunden Lebensstil und regelmäßige Check-ups die Sehkraft möglichst lange erhalten können, anstatt frühzeitig operative Lösungen wie einen refraktiven Linsenaustausch zu wählen.“ Für die Diagnostik steht beiden Fachärzten modernste Technologie zur Verfügung, die sonst nur in Unikliniken zu finden ist: ein OCT (optische Kohärenztomographie), das hochauflösende, detaillierte Schnittbilder vom Augenhintergrund liefert – für die präzise Beurteilung der Netzhaut, des Sehnervs und anderer Augengewebe ebenso wie für die Erkennung einer diabetesbedingten Retinopathie. Ein weiteres Spezialgerät ist der Keratograph zur Analyse trockener Augen, ein Schwerpunkt der Praxis. Die Messung der Lipidschicht des Tränenfilms gibt Aufschluss über ein leider unterdiagnostiziertes Augenproblem: die Meibom-Drüsen-Degeneration und die Keratokonjunktivitis sicca, eine Störung der Tränenfilmproduktion. „Betroffene haben gerötete, brennende oder juckende Augen. Auf Dauer kann die Sehkraft beeinträchtigt werden – und eine Brille schafft keine Abhilfe, weil die Ursache nicht erkannt und behoben wurde.“
„Für uns spielt hier auch der Longevity-Gedanke eine große Rolle – also die Frage, wie wir durch einen gesunden Lebensstil und regelmäßige Check-ups die Sehkraft möglichst lange erhalten können.“
Dr. Florian Auerbach
Ein weiteres diagnostisches Highlight ist das Ultra-Weitwinkel-Netzhaut-Bildgebungssystem Clarus, mit dem auch Randbereiche der Netzhaut exakt dargestellt und Erkrankungen frühzeitig erkannt werden können. Das diagnostische Spektrum wird durch Kerato- und Autorefraktometer sowie durch Topographie- und Wellenfrontmessungen ergänzt, mit denen sich individuell angepasste Brillengläser oder Kontaktlinsen bestimmen lassen. Eine moderne Spaltlampe erlaubt die Aufnahme von Videos und Fotos zur lückenlosen Dokumentation. Weitere Systeme ermöglichen die Darstellung von Meibomdrüsen, Veränderungen an der Hornhaut sowie Schwankungen des Augeninnendrucks, was essenziell zur frühzeitigen Erkennung von Glaukomen, Katarakten oder Makuladegenerationen ist.
Die Ergebnisse der Untersuchungen bespricht Dr. Auerbach unmittelbar im Anschluss – ausführlich, verständlich und anschaulich. Dabei profitiert er nicht nur von seinem geschulten Blick als erfahrener Hobbyfotograf, sondern auch von seiner Tätigkeit als medizinischer Illustrator: Er verbindet visuelle und mediale Ebenen auf einzigartige Weise und kann komplexe Inhalte auch für Laien verständlich erklären. Für seine zeichnerischen und visuellen Arbeiten in Fachmagazinen und wissenschaftlichen Publikationen wurde er mehrfach ausgezeichnet. Seine Affinität zum Visuellen zeigte sich bereits während seiner Ausbildung an der Medizinischen Universität Innsbruck, der Charité in Berlin sowie in Wien, Prag, Alicante, Dhulikhel (Nepal) und zuletzt an der Universitäts-Augenklinik in Heidelberg. Sein ganzheitlicher Ansatz wird zudem durch seine Beschäftigung mit Yoga und Meditation ergänzt – Themen, denen er sich auch wissenschaftlich widmete. Im Rahmen seiner Promotion untersuchte er die Auswirkung mentaler Entspannungsmethoden auf das Herz-Kreislauf-System. Zusätzlich absolvierte er eine Ausbildung in Ayurveda am Aravind Eye Hospital in Indien.
Auch Jessica Auerbach Carmona bringt internationale Erfahrung mit: Ihren Facharzt erwarb sie 2009 in Mexiko und ergänzte diesen anschließend um den deutschen und europäischen Facharzt in Freiburg und Paris. Wie es sich für passionierte Augenärzte gehört, lernte sich das Paar bei einem Kongress der American Society of Cataract and Refractive Surgery in San Francisco kennen. Gemeinsam mit drei hervorragend ausgebildeten MTAs bilden sie heute ein Team, das die Patienten und Patientinnen nicht nur untersucht, sondern ganzheitlich wahrnimmt.
Gut vernetzt in der Region erstellt der Ophthalmologe bei Bedarf individuelle Abklärungspläne und überweist bei systemischen Erkrankungen – etwa bei Störungen des Cholesterinstoffwechsels, Bluthochdruck oder neurologischen Auffälligkeiten – gezielt an spezialisierte Kolleginnen und Kollegen. Ganz im Sinne des Prinzips: Vier Augen sehen mehr als zwei.
Regelmäßige Augenvorsorgeuntersuchungen sind entscheidend, um Erkrankungen frühzeitig zu erkennen. Besonders wichtig sind:
· Glaukom-Früherkennung (Grüner Star)
· Makuladegeneration-Screening
· Diabetische Retinopathie-Kontrolle
Experten empfehlen, ab dem 40. Lebensjahr regelmäßige Augenuntersuchungen durchführen zu lassen, auch wenn keine Beschwerden vorliegen2.
Eine Zweitmeinung kann sinnvoll sein, wenn:
· Eine schwerwiegende Diagnose gestellt wurde
· Eine Operation empfohlen wird
· Zweifel an der Erstdiagnose bestehen
Das trockene Auge ist eine weit verbreitete Erkrankung, die durch eine unzureichende Tränenproduktion oder eine schlechte Tränenqualität verursacht wird. Symptome können Brennen, Jucken, Rötung und ein Fremdkörpergefühl sein. Ursachen sind unter anderem:
· Umweltfaktoren wie trockene Luft oder Bildschirmarbeit
· Hormonelle Veränderungen
· Medikamenteneinnahme
· Alterungsprozesse
Behandlungsmöglichkeiten umfassen künstliche Tränen, spezielle Augensprays, Lidrandpflege und in schweren Fällen medizinische Eingriffe.