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Enddarmzentrum München-Bavaria
The Department of Modern Abdominal Surgery represents the future of operative medicine at PREMIUM Medical Circle. Here, cutting-edge robot-assisted and minimally invasive surgery (keyhole surgery) come together in highly personalized treatment plans. Our carefully selected top physicians are setting new standards in the diagnosis and treatment of diseases of the abdominal cavity and digestive tract. Through interdisciplinary collaboration and a commitment to maximum tissue preservation, we provide discerning patients with surgical care that unites clinical excellence with noticeably faster recovery times. More information coming soon.
Wir machen hier sinnvolle Medizin. Wir richten unsere Entscheidungen konsequent am medizinischen Nutzen aus - nicht an wirtschaftlichen Faktoren. Das bedeutet manchmal auch, bewusst auf Maßnahmen zu verzichten, wenn sie keinen zusätzlichen Nutzen bringen.
Enddarmzentrum München-Bavaria
Zu den großen Stärken des Enddarmzentrums München-Bavaria gehört darüber hinaus, dass auch alles unter einem Dach ist. In der Gründerzeitvilla am Bavariaring, gegenüber der Theresienwiese, finden sowohl Sprechstunden als auch Diagnostik statt. Zudem stehen moderne Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten sowie seit kurzem ein eigener OP-Bereich zur Verfügung. Darmspiegelungen und kleinere Eingriffe können direkt im Enddarmzentrum durchgeführt werden, größere Operationen, die etwa eine längere Überwachung erfordern, erfolgen in der benachbarten Maria-Theresia-Klinik, die über einen direkten unterirdischen Gang verbunden ist. Je nach Erkrankung und Gesundheitszustand wird gemeinsam entschieden, welches Setting für welchen Patienten die beste Lösung ist.
Bei allen Gemeinsamkeiten bringt jedes Praxismitglied auch besondere Schwerpunkte mit. Dr. Philipp Oetting ist ausgewiesener Spezialist für den Mastdarmvorfall (Rektumprolaps) – eine seltene Erkrankung, für die es verschiedene Operationsverfahren gibt, aber nicht viele Operateure, die nahezu alle beherrschen. Dr. Oetting gehört dazu und ist in der Lage, sie individuell auf den jeweiligen Fall abzustimmen und durchzuführen. Zudem ist Herr Dr. Oetting an der Erstellung der Leitlinien zum Hämorrhoidenleiden sowie zur Therapie der Analfistel beteiligt.
Dr. Felix Hemminger ist Spezialist für End- und Dickdarmerkrankungen und hat zudem eine europäische Zertifizierung in Koloproktologie. Darüber hinaus hält er viele Vorträge und ist in den Berufsverbänden aktiv. Dr. Moritz Komm bringt neben seiner chirurgischen und diagnostischen Erfahrung auch die eines Notfallmediziners ein – ein Plus auch in Akut-Situationen. Zudem hat er in seiner Zeit als Oberarzt und Darmzentrumskoordinator im Klinikum Pasing für die Reaktivierung der Zertifizierung als Darmkrebszentrum gesorgt.
Das Faszinierende an der Proktologie ist, dass auch kleine Maßnahmen einen großen Effekt haben können. Der Weg zwischen Krankheit und Heilung ist oft erstaunlich kurz.
Enddarmzentrum München-Bavaria
Die Expertise von Frau Dr. Verena Girardet ist vor allem ein besonderes Untersuchungsverfahren: Die HRA oder hochauflösende Anoskopie - eine proktologische Untersuchung mit einem Vergrößerungsmikroskop und einer Anfärbetechnik. Relevant ist das für Krebsvorstufen im Analbereich, die mit bloßem Auge nicht erkennbar sind. Risikogruppen sind hier etwa Personen mit chronischen HIV-Infektionen oder Frauen mit Gebärmutterhalskrebs und dessen Vorstufen. Patientinnen und Patienten nehmen dafür auch weite Anreisen in Kauf. Dr. Julie Tauber ist eine erfahrene Operateurin und zudem häufig erste Ansprechpartnerin für weibliche Patienten, die erfahrungsgemäß sich mit ihrem Thema bei einer Frau oft wohler fühlen. Dr. Florian Frank gilt als Experte bei der Behandlung des Analkarzinoms. Als Darmzentrumkoordinator des Klinikums Neuperlach war er verantwortlich für die Zertifizierung des ersten Analkrebszentrums in Deutschland. Außerdem ist er Ernährungsmediziner. Mit seinem Buch „After Hour“ und dem Podcast „Status Po“ will er vor allem das Thema aus der Tabuzone holen und verständlich erklären.
Gute Proktologie beginnt oder endet meistens nicht im Operationsaal. Viele Patientinnen und Patienten kommen zunächst mit einem unspezifischen Symptom – Blutungen, Schmerzen, Brennen oder Juckreiz. Im Enddarmzentrum beginnt die Behandlung deshalb immer mit der Frage nach der Ursache. Erst wenn klar ist, was hinter den Beschwerden steckt, wird gemeinsam entschieden, welche Therapie sinnvoll ist. Und oft kann die Lösung auch eine Zinksalbe sein. So einfach ist das natürlich nicht immer. Das therapeutische Spektrum des Enddarmzentrums ist breit und bietet neben konservativen und klassischen Behandlungen, wie etwa bei Hämorrhoiden Verödung oder Gummibandligatur, auch hochmoderne Verfahren wie die „Rafaelo“-Methode an - eine schonende, minimal-invasive Behandlung von Hämorrhoiden (Grad II und III). Dabei wird vergrößertes Gewebe unter örtlicher Betäubung mittels Radiofrequenzenergie kurzzeitig erhitzt und danach vom Körper abgebaut. Das bedeutet kürzere Ausfallzeiten und eine schonendere Behandlung – die eine Operation oft überflüssig macht.
Das Wichtigste in der Proktologie ist, der Scham nicht zu viel Bedeutung beizumessen. Es gibt nichts, was wir nicht schon gesehen hätten. Und die Probleme sind oft leicht lösbar.
Enddarmzentrum München-Bavaria
Entscheidend ist für das Team immer, was den Patientinnen und Patienten den Vorteil bringt. „Wir machen hier sinnvolle Medizin. Wir richten unsere Entscheidungen konsequent am medizinischen Nutzen aus - nicht an wirtschaftlichen Faktoren. Das bedeutet manchmal auch, bewusst auf Maßnahmen zu verzichten, wenn sie keinen zusätzlichen Nutzen bringen.“
Und manchmal ist die Lösung dann doch eine ganz einfache. Achtsamkeit etwa. Dazu gehört, nichts zu verschleppen, und wenn Beschwerden nach ein paar Wochen nicht weggehen, die Scham beiseiteschieben und nachschauen lassen. Viele Probleme sind leicht lösbar und oft handelt es sich um kleinere Probleme als Diagnosen mit großer Tragweite. Achtsamkeit gilt aber auch in puncto Lebensstil. „Es wird immer unterschätzt wie viel Einfluss man selbst auf die eigene Gesundheit hat“, sagen die Experten. Das heißt: Wenig Stress, ausreichend Bewegung, viel trinken und gesunde, ballaststoffreiche Ernährung. Salopp formuliert: „Was für jedes Organsystem gut ist, ist auch für den Hintern, den Darm oder den Stuhlgang gut.“ Und häufig beginnt gute Proktologie auch schon am Frühstückstisch: Einmal am Tag einen Esslöffel Flohsamenschalen in Wasser einrühren und trinken - damit hat man schon sehr viel für seine Darmgesundheit getan, so der Tipp des Enddarmzentrum-Teams. „Das Faszinierende an der Proktologie ist, dass auch kleine Maßnahmen einen großen Effekt haben können. Der Weg zwischen Krankheit und Heilung ist oft erstaunlich kurz.“
Eigentlich ist es egal, zu wem man bei uns kommt. Durch die ähnliche Ausbildung und ein gemeinsames Wertegerüst in Bezug auf sinnvolle, lösungsorientierte Medizin, bekommt man im Enddarmzentrum stets eine qualifizierte Einschätzung und eine zielgerichtete Therapie.
Enddarmzentrum München-Bavaria