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Nose and Face
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„Ästhetik, Atmung, Stabilität und langfristige Funktion müssen immer gemeinsam berücksichtigt werden.“
Prof. Dr. med. Katharina Storck
Von der universitären Medizin zur spezialisierten Nasenchirurgie
Die gebürtige Münchnerin wuchs in einer medizinisch geprägten Familie auf. „Mein Vater war Arzt und nahm mich schon als Kind mit in seine Praxis. Ihn bei seiner Arbeit zu erleben und zu sehen, wie viel Freude ihm dieser Beruf bereitete, war mit ein Auslöser dafür, dass ich mich für das Medizinstudium entschied“, erzählt Prof. Storck. Nach dem Abitur begann sie ihr Studium der Humanmedizin in Leipzig. Internationale Studien- und Ausbildungsaufenthalte führten sie unter anderem nach Spanien, in die Schweiz, nach Chile, Argentinien und Australien. Im Jahr 2006 schloss sie ihr Studium an der Technischen Universität München ab.
Bereits während ihrer Ausbildung war für sie klar, dass ihr beruflicher Weg in ein chirurgisches Fach führen sollte. Sie entschied sich für die Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, ein Fachgebiet, das eine besonders genaue Kenntnis der komplexen anatomischen und funktionellen Strukturen von Gesicht, Nase und Atemwegen erfordert. 2011 erwarb sie die Facharztanerkennung für die HNO-Heilkunde, anschließend die Zusatzbezeichnung Plastische Operationen. „Die Vielfältigkeit der HNO-Ärzte ist vielen Menschen nicht bekannt. Besonders der chirurgische Aspekt unseres Fachgebiets reicht weiter, als viele denken. Kaum eine andere Fachrichtung kennt die komplexen Strukturen des Gesichts so genau wie die HNO-Heilkunde“, erklärt die Professorin. „Für eine erfolgreiche Nasenoperation reicht es nicht aus, allein die äußere Form zu betrachten. Ästhetik, Atmung, Stabilität und langfristige Funktion müssen immer gemeinsam berücksichtigt werden“.
Während ihrer langjährigen Tätigkeit am Klinikum rechts der Isar war sie zuletzt als Oberärztin tätig und leitet die plastisch-rekonstruktive Gesichtschirurgie. In dieser Zeit operierte sie nicht nur mehr als 2.000 Nasen, sie sammelte umfassende Erfahrung in der funktionellen und ästhetischen Nasenchirurgie, der komplexen Revisionschirurgie sowie der rekonstruktiven Gesichts-, Ohr-, Weichteil- und Tumorchirurgie. Darüber hinaus ist sie regelmäßig auf nationalen und internationalen Kongressen tätig und beschäftigt sich kontinuierlich mit der Weiterentwicklung moderner Operationstechniken.
Spezialisierung auf funktionelle und ästhetische Nasenkorrekturen
Das operative Spektrum von Prof. Storck umfasst sowohl ästhetische Nasenkorrekturen als auch funktionelle und funktionell-ästhetische Eingriffe. Bei einer Septorhinoplastik wird beispielsweise die äußere Form und die inneren Strukturen der Nase in einer Operation korrigiert. Dazu gehört die Begradigung einer schiefen Nase, die Korrektur eines Nasenhöckers, die Harmonisierung der Nasenspitze oder die Anpassung von Größe und Proportionen. Auch die funktionellen Eingriffe wie die Begradigung der Nasenscheidewand und die Behandlung einer beeinträchtigten Nasenatmung gehören zu den zentralen Schwerpunkten ihrer Arbeit. Eine besondere Expertise besitzt Prof. Storck in der Behandlung komplexer anatomischer Voraussetzungen und bereits voroperierter Nasen. „Sogenannte Revisionseingriffe stellen hohe Anforderungen an Erfahrung, Planung und chirurgisches Feingefühl“, weiß die Expertin.
„Eine schöne Nase muss nicht zwingend klein oder auffällig verändert sein. Sie muss vielmehr zu dem jeweiligen Gesicht passen.“
Prof. Dr. med. Katharina Storck
Individuelle Konzepte statt standardisierter Lösungen
Die Menschen kommen mit den unterschiedlichsten Wünschen oder auch Beschwerden zu Prof. Storck: „Viele leiden zum Beispiel seit Jahren unter einer eingeschränkten Nasenatmung, ohne zu wissen, wie stark sich das auf Schlafqualität, Leistungsfähigkeit oder auf körperliche Kondition auswirkt. Andere wünschen sich eine harmonischere Nasenform oder sind mit einer früheren Operation unzufrieden.“ Jede Behandlung beginnt daher mit einer detaillierten Analyse. Gemeinsam mit ihren Patientinnen und Patienten entwickelt die empathische Ärztin ein individuelles Behandlungskonzept, das medizinische Notwendigkeiten, persönliche Wünsche und realistisch erreichbare Ergebnisse miteinander verbindet. Dabei verspricht die Fachärztin nichts, was sie nicht einhalten kann: „Eine schöne Nase muss nicht zwingend klein oder auffällig verändert sein. Sie muss vielmehr zu dem jeweiligen Gesicht passen“, sagt Prof. Storck, die im Durchschnitt vier bis fünf Operationen pro Woche durchführt. Jeder Eingriff wird individuell geplant, persönlich durchgeführt und über den gesamten Heilungsverlauf hinweg eng begleitet. „Eine Nasenoperation endet nicht mit dem operativen Eingriff“, so die Ärztin. „Vielmehr verändert sich die Nase über viele Monate, Schwellungen bilden sich schrittweise zurück und feine Konturen entwickeln sich erst im weiteren Verlauf“. Die persönliche Betreuung während dieser Zeit ist für Prof. Storck daher ein wesentlicher Bestandteil der Behandlung.
Nach vielen Jahren in der universitären Medizin entschied sich Prof. Storck bewusst für den Schritt in die eigene Privatpraxis. Dort verbindet sie medizinische Expertise auf universitärem Niveau Medizin mit einer Betreuung, für die im Klinikalltag häufig zu wenig Zeit bleibt: ausführliche Gespräche, verständliche Erklärungen, persönliche Erreichbarkeit und eine kontinuierliche Begleitung.
„Eine Nasenoperation endet nicht mit dem operativen Eingriff.“
Prof. Dr. med. Katharina Storck
Ganzheitliche Behandlung von Nase und Gesicht
Neben der operativen Nasenchirurgie umfasst das operative Spektrum von Prof. Storck auch ausgewählte Eingriffe der plastischen Gesichtschirurgie, wie die Ober- und Unterlidchirurgie, das Browlift sowie die Korrektur der Ohrmuschel. Darüber hinaus bietet Prof. Storck ausgewählte minimalinvasive Behandlungen mit Botulinumtoxin, Hyaluronsäure, Biostimulatoren und PRP an. Auch hier folgt sie ihrer grundlegenden Philosophie: Nicht die sichtbare oder gar künstliche Veränderung steht im Vordergrund, sondern ein frisches, natürliches Erscheinungsbild, das die individuelle Ausstrahlung bewahrt. In ihrer Privatpraxis werden zudem Beschwerden und Erkrankungen aus dem Bereich der Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde umfassend diagnostiziert und behandelt, stets mit Blick auf das Zusammenspiel von Gesundheit, Funktion und Lebensqualität. Im Mittelpunkt steht dabei immer der einzelne Mensch. Mit seiner individuellen Anatomie, seinen persönlichen Wünschen und dem Anspruch auf eine verantwortungsvolle Behandlung.
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