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  • MSK Longevity und Physiotherapie

Dr. med. Ferzan Süzer

REGENERA-Institut für Orthopädische Innovation und Regeneration

Services

Medizin mit Haltung

Wer mit 19 Jahren ganz allein sein Land verlässt, um in einer fremden Sprache Medizin zu studieren, hat einen genauen Plan und entscheidet sich bewusst für Verantwortung. Dr. med. Ferzan Süzer, Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie, hat genau diesen Schritt gewählt und gewagt. Geboren in Malatya im Osten der Türkei und aufgewachsen in einer Familie, in der Medizin und Pharmazie zum Alltag gehörten, war sie früh von wissenschaftlichem Denken, Präzision, Fleiß und ärztlicher Haltung beeinflusst. Dennoch war ihre Entscheidung für ein Medizinstudium keine familiäre Prägung oder gar Selbstverständlichkeit, sondern Ausdruck einer eigenen inneren Motivation. „Ich habe mich schon recht früh für komplexe Systeme, also für das Zusammenspiel von Biologie, Technik und Struktur, sowie für die unmittelbare Wirksamkeit ärztlichen Handelns interessiert. Und in meinen Augen vereint die Medizin genau all diese Faktoren“, erklärt Dr. Ferzan Süzer.

„Ich habe mich schon recht früh für komplexe Systeme … interessiert. Und in meinen Augen vereint die Medizin genau all diese Faktoren.“

Dr. med. Ferzan Süzer


REGENERA-Institut für Orthopädische Innovation und Regeneration

Fasanenstraße 74

10719 Berlin

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Persönliche Beratung in entspannter Atmosphäre – Zeit, Raum und volle Aufmerksamkeit für Ihre Anliegen

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Dr. Ferzan Süzer – fachliche Exzellenz verbunden mit einem feinen Gespür für individuelle Bedürfnisse

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Innovative Ausstattung für gezielte Diagnostik und wirksame Therapien

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Reduziertes Design und warme Lichtführung für eine angenehme, entschleunigte Atmosphäre

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Ein Ort zum Ankommen – stilvoll gestaltet für Ruhe vor und nach der Behandlung

Nach dem deutsch-türkischen Abitur an einer deutschen Schule in Istanbul startete Dr. Süzer 2004 ihr Medizinstudium in Heidelberg, ergänzt durch internationale Stationen unter anderem in Sri Lanka und den USA. „Ich denke, dass gerade diese internationale Prägung meine medizinische Perspektive noch einmal beeinflusst und mich darin bestärkt hat, den richtigen Weg – vor allem Menschen zu helfen – eingeschlagen zu haben“, so Dr. Süzer. Die Facharztausbildung in Orthopädie und Unfallchirurgie führte sie anschließend an renommierte Einrichtungen wie die ATOS Klinik in Heidelberg und die Medizinische Hochschule Hannover. Dort lernte sie die gesamte Bandbreite des Fachs kennen – von aktueller Unfallchirurgie bis zur sportorthopädischen Hochleistungsmedizin. „Die Orthopädie bringt meiner Meinung nach alles mit, was man sich von einer medizinischen Fachrichtung wünschen kann: Ich habe mit Menschen jeglichen Alters zu tun, habe dadurch ein sehr abwechslungsreiches Behandlungsspektrum, und auch mein großes Interesse an allem Technischen wird hier wunderbar bedient.“ Ergänzt hat Dr. Süzer ihre klinische Laufbahn durch eine Tätigkeit bei der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, die ihr ein systemisches Verständnis für Strukturen und Entscheidungsprozesse im Gesundheitswesen vermittelte.

Ein eigenes gesundheitliches Erlebnis, ein Bandscheibenvorfall im Jahr 2016, veränderte ihren Blick jedoch nachhaltig. Es war der Moment, in dem sie operative Indikationen kritischer hinterfragte und ihren Fokus konsequent auf evidenzbasierte, regenerative und non-invasive Therapien ausrichtete. Zudem wurde ihr die Notwendigkeit einer tragfähigen Vertrauensbasis zwischen Arzt und Patient immer bewusster. „Die Orthopädie hat in den letzten Jahren zu viele Patient:innen an Osteopathen und Physiotherapeuten verloren, weil sich im Praxisalltag einfach zu wenig Zeit für den Einzelnen genommen wird“, weiß die Medizinerin. Eine kurze Begutachtung, eine schnelle Spritze oder eine Überweisung an einen Therapeuten – all das reicht laut der Fachärztin nicht aus, um ein Vertrauensverhältnis aufzubauen und den Patienten langfristig und bestmöglich zu behandeln.

„Ich denke, dass gerade diese internationale Prägung meine medizinische Perspektive … beeinflusst hat.“

Dr. med. Ferzan Süzer


Und so entstand – aus der Kombination aus klinischer Erfahrung, internationaler Prägung und persönlicher Reflexion – ein eigenes medizinisches Konzept: die Privatpraxis Regenera Berlin im schönen Stadtteil Charlottenburg. In sechs Behandlungsräumen auf rund 300 Quadratmetern in einem wunderschönen Altbau vereinen sich moderne Diagnostik und innovative Therapieverfahren zu einem besonderen Behandlungskonzept, das – im wahrsten Sinne des Wortes – nicht schnell übers Knie gebrochen wird, sondern sich Zeit für jeden Patienten nimmt. Für Dr. Süzer ist dabei eines besonders wichtig: „Die Regenera Berlin ist keine klassische Orthopädiepraxis, sondern ein Zentrum für regenerative und präventiv orientierte muskuloskelettale Medizin. Dabei spielt die Orthobiologie eine zentrale Rolle, also Therapieverfahren, die körpereigene regenerative Prozesse nutzen, um Heilung und Gewebequalität langfristig zu verbessern.“ In ihrer Praxis wird es daher auch keine schnelle Kortisonspritze geben, um ein akutes Leiden zu therapieren. Die Ärztin ist vielmehr davon überzeugt, dass orthopädische Beschwerden selten isolierte Ereignisse sind: „Gelenke, Sehnen und Muskeln reagieren auf mechanische Belastungen genauso wie auf Entzündungsprozesse, Stoffwechselveränderungen und chronischen Stress. Nur wer diese Zusammenhänge versteht, kann langfristige Stabilität erreichen“, so Dr. Süzer. Des Weiteren ist die Ärztin davon überzeugt, Gelenkgesundheit nicht erst dann zu behandeln, wenn Schmerzen oder strukturelle Schäden auftreten, sondern Bewegungsfähigkeit möglichst früh zu erhalten und langfristig zu stabilisieren. „Ich würde diese langfristige Perspektive unter dem Begriff ‘Joint Longevity’ zusammenfassen.“ Und so finden Patientinnen und Patienten in der Regenera Berlin keine standardisierten Abläufe, sondern individuelle Strategien, die Klarheit schaffen und nachhaltige Perspektiven eröffnen. Ihr Credo: Keine reine Symptombehandlung, sondern Ursachenbekämpfung und ein Behandlungsplan, der sich an den Wünschen und Zielen des Patienten orientiert. Dafür arbeitet die technikaffine Ärztin ausschließlich mit medizinisch zertifizierten Geräten und setzt Technologien ein, die evidenzbasiert und klinisch etabliert sind. „Medizinische Qualität und wissenschaftliche Seriosität sind dabei immer die Grundlage meiner innovativen Therapieansätze.“

„Die Regenera Berlin ist keine klassische Orthopädiepraxis, sondern ein Zentrum für regenerative und präventiv orientierte muskuloskelettale Medizin.“

Dr. med. Ferzan Süzer


Wie genau kann man sich das vorstellen? Im sportmedizinischen Bereich richtet sich beispielsweise der Blick nicht nur auf Verletzungen, sondern insgesamt auf die Leistungsfähigkeit und darauf, wie sich diese verbessern bzw. wiederherstellen lässt. Regenerative Injektionstherapien, individuell abgestimmte Infusionstherapien sowie IHHT (Intermittierende Hypoxie-Hyperoxie-Therapie) zur Unterstützung der mitochondrialen Funktion werden von der Fachärztin eingesetzt, um Heilungsprozesse zu beschleunigen und Überlastungssyndrome zu reduzieren. „Gerade IHHT, also das passive Höhentraining, trägt zur Steigerung der Zellenergie bei“, erklärt Dr. Süzer. „Im Sitzen oder Liegen wird über eine Maske abwechselnd sauerstoffarme und sauerstoffreiche Luft eingeatmet, und dieser Wechsel zwischen Sauerstoffmangel (Hypoxie) und Sauerstoffüberschuss (Hyperoxie) zwingt alte Mitochondrien zum Absterben und fördert das Wachstum neuer, funktionsfähiger Zellen.“ Beim Arthrose-Programm wiederum werden degenerative Gelenkveränderungen nicht als rein mechanischer Verschleiß betrachtet, sondern vielmehr die einhergehenden entzündlichen Prozesse sowie die Durchblutung und die Gewebequalität genau analysiert. Eine Eigenbluttherapie kombiniert mit Stoßwelle, Magnetfeld- oder Radiofrequenztherapie soll das Gelenkmilieu verbessern und regenerative Impulse setzen. Das Ziel dieser Herangehensweise: Die Beweglichkeit soll erhalten, Schmerzen reduziert und ein operativer Eingriff so lange wie möglich hinausgezögert werden. Ein weiterer Schwerpunkt der modernen Praxis sind Infusionstherapien, die zielgerichtet eingesetzt werden. Gelenk- und Zellschutz wird beispielsweise mit Vitamin C unterstützt, Mineralstoffe stabilisieren Muskeln und Gelenke, Eisen verbessert den Sauerstofftransport in den Zellen, und die Eigenbluttherapie nutzt körpereigene Wirkstoffe, um beispielsweise Sportverletzungen zu behandeln. Was der engagierten Medizinerin neben einer hervorragenden Patientenbetreuung genauso wichtig ist, ist ein kontinuierlicher, interdisziplinärer Austausch. So legt sie großen Wert auf regelmäßige Fortbildungen, einen internationalen Austausch und die Weiterentwicklung neuer Therapieansätze.

Der beste Rat der Fachärztin an ihre Patient:innen: „Egal, für welche Behandlung man sich auch entscheidet – seien Sie geduldig und geben Sie Ihrem Körper Zeit, zu heilen und sich zu regenerieren.“