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Dr. med. Uta Emmerich - Zentrum für Frauenmedizin im Schäfflerhof
Höchste Expertise für eine zeitgemäße, gynäkologisch Begleitung
Sehr oft spielen die Eltern bei der Berufswahl ihrer Kinder eine nicht unwesentliche Rolle. So auch im Fall von Dr. Uta Emmerich, deren Vater Arzt war und mit seinen Erzählungen aus seinem ärztlichen Alltag recht früh das Interesse seiner Tochter an der Medizin weckte. „All seine Geschichten faszinierten mich sehr, auch der tägliche, intensive Umgang mit Menschen sprach mich an. Da mir zudem schon früh klar war, dass ich keinen Spaß an einem reinen Bürojob haben würde, stand mein Berufswunsch schnell fest. Und spätestens seit dem Biologie-Leistungskurs, gab es für mich nur ein Ziel“, erzählt die passionierte Ärztin.
Das Interesse an der Gynäkologie entwickelte die gebürtige Münchnerin während ihres Studiums, als eine ihrer Famulaturen sie in die Frauenheilkunde führte. An der Frauenklinik Rechts der Isar in München traf die junge Studentin auf zahlreiche engagierte Ärztinnen, die ihre Arbeit mit großer Empathie und Hingabe ausübten. Und so fiel dort die Entscheidung für diese medizinische Fachrichtung. Ausschlaggebend war dabei nicht nur das kollegiale Miteinander, sondern vor allem die Vielseitigkeit der Gynäkologie. „Zum einen gibt es die meist sehr freudige Geburtshilfe, zum anderen aber auch die Gynäko-Onkologie, also die Diagnose, Behandlung und Nachsorge von Krebsarten der weiblichen Geschlechtsorgane. Gerade diese Gegensätzlichkeit hat mir gezeigt, wie wichtig dieses Fach ist, vor allem für mich als Frau“, verrät Dr. Emmerich.
„All seine Geschichten faszinierten mich sehr, auch der tägliche, intensive Umgang mit Menschen sprach mich an.“
Dr. med Uta Emmerich
Ihr Praktische Jahr absolvierte sie nach Stationen in New York am Bellevue Hospital Center in den Bereichen Gastroenterologie und Hämatologie sowie am Memorial Sloan Kettering Cancer Center mit dem Schwerpunkt Onkologie, an der Frauenklinik in der Maistraße. Dort durchlief sie sämtliche Bereiche der Gynäkologie – von der klassischen Vorsorgeuntersuchung über Ultraschalluntersuchungen bis hin zur Behandlung von Wechseljahrsbeschwerden und gynäkologisch-chirurgischen Eingriffen, etwa der Entfernung von Myomen.
Ihre Facharztausbildung absolvierte Dr. Emmerich an der Frauenklinik vom Roten Kreuz, einem zertifizierten EUSOMA Brustzentrum ist, unter der Leitung des renommierten Prof. Dr. med. Wolfgang Eiermann, einem international anerkannten Experten für Brustkrebsbehandlungen und gynäkologische Onkologie.
Der Liebe wegen zog Dr. Emmerich im Jahr 2004 nach Köln. Dort erhielt sie ihre Facharztanerkennung Gynäkologie/Geburtshilfe durch die Ärztekammer Nordheim und war zwei Jahre lang als Funktionsoberärztin an der Frauenklinik des Klinikum Leverkusen tätig. In dieser Zeit war sie an der Zertifizierung des Brustzentrum durch das Land Nordrhein-Westfalen sowie dem Perinatalzentrum Level 1 unter der Leitung von Prof. Dr. Björn Lampe beteiligt.
„Gerade diese Gegensätzlichkeit hat mir gezeigt, wie wichtig dieses Fach ist, vor allem für mich als Frau.“
Dr. med. Uta Emmerich
2007 kehrte das Ehepaar nach München zurück und Dr. Emmerich arbeitet bis 2012 erneut an ihrer früheren Wirkungsstätte, der Frauenklinik vom Roten Kreuz. Nach einem Chefwechsel in der Taxisstraße entschied sie sich 2012 gemeinsam mit ihrem langjährigen Vorgesetzten Prof. Eiermann für die Niederlassung. Der Ort dazu war schnell gefunden – die Praxis ihres Vaters im Klinikviertel der LMU Gemeinsam gründeten sie dort das Interdisziplinäre onkologische Zentrum München (IOZ München), ein Schwerpunktzentrum für onkologische und hämato-onkologische Erkrankungen. Zusammen mit ihrem Vater und zwei weiteren Internisten, einer Dermatologin und einer Urologin, bildeten Emmerich und Eiermann den gynäkologischen Bereich ab, waren dort sieben Jahre tätig und operierten an der Isar-Klinik.
Ein erneuter beruflich bedingter Ortswechsel ihres Mannes führte die Familie schließlich ins Rhein-Main-Gebiet und die Medizinerin ließ sich in einer gynäkologischen Praxis in Frankfurt nieder. „In dieser Zeit befasste ich mich weniger mit der Onkologie, meine Schwerpunkte lagen vor allem in der Schwangerschaftsbetreuung, im großen Themenfeld der Wechseljahre sowie in der Behandlung junger Mädchen mit hormonellen Störungen. Die Rückkehr zur klassischen Basisgynäkologie hat mir in dieser Phase sehr gutgetan – gewissermaßen eine bewusste Neuausrichtung innerhalb meines Fachs“, beschreibt es die emphatische Ärztin rückwirkend.
„Die Rückkehr zur klassischen Basisgynäkologie hat mir in dieser Phase sehr gutgetan – gewissermaßen eine bewusste Neuausrichtung innerhalb meines Fachs.“
Dr. med. Uta Emmerich
2025 erfolgte schließlich die Rückkehr in die Heimat. Mitten im Münchner Stadtzentrum, zwischen Marienplatz und Odeonsplatz, befindet sich im bekannten Schäfflerhof das Zentrum für Frauenmedizin – eine angesehene gynäkologische Praxis, geführt von einem alten Weggefährten. „Dr. Raab und ich kennen uns aus der Zeit in der Taxisstraße. Als er mir erzählte, dass in seiner Praxis Räume frei werden, war die Entscheidung schnell getroffen und wir gründeten eine Praxisgemeinschaft“.
Im ersten Stock des modernen Gebäudekomplexes befinden sich auf rund 180 Quadratmetern ein Empfangsbereich mit Wartezimmer, drei Behandlungsräume, ein CTG-Zimmer sowie ein Labor. Die Räumlichkeiten wurden kürzlich vollständig renoviert, mit modernster Medizintechnik – darunter 3D und 4D-Ultraschall – ausgestattet und mit eleganten Möbeln in hellen und freundlichen Farben eingerichtet.
Als eine der wenigen Gynäkolog:innen in München möchte Frau Dr. Emmerich zudem demnächst Laserbehandlungen mit dem Erbium:YAG Laser anbieten. Die Besonderheit dieses Lasers? „In der Gynäkologie wird er vor allem zur Behandlung von Scheidentrockenheit, der sogenannten vaginalen Atrophie eingesetzt. Ein weit verbreitetes Beschwerdebild vor allem in den Wechseljahren. Aber auch um eine leichte Inkontinenz zu behandeln oder zur Behandlung eines Lichen sclerosus (einer chronischen Hauterkrankung) kommt er zum Einsatz“, erklärt die Frauenärztin. „Diese Behandlung ist sehr schonend, fast schmerzfrei und erfordert meist nur drei bis vier Sitzungen, um zu einem zufriedenstellenden Ergebnis zu kommen.“
Was Dr. Emmerich an der Gynäkologie bis heute besonders schätzt, ist ihre große Vielfalt: „Ob Teenager, die zur Gebärmutterhalskrebs-Impfung kommen, junge Frauen mit Fragen zur Verhütung, eine lückenlose Schwangerschaftsbetreuung oder die Begleitung von Frauen durch ihre Wechseljahre, all das macht den Beruf unglaublich erfüllend und niemals langweilig“.